Fit für den Winter

Winterfit ist ein naturnaher Garten, wenn er Tieren ausreichend Platz zum Verstecken und Futter bietet: So sind  z.B.. abgeblühte Stauden wichtige Überwinterungsplätze für viele Nützlinge und die ausgereiften Samen Nahrung für die Tiere. Ein Rückschnitt im Frühjahr vermeidet Frostschäden und der verbliebene Beerenschmuck findet bei den Vögeln großen Anklang.

Wohin mit dem Herbstlaub
Das gefallene Herbstlaub gehört zu den wichtigsten Rohstoffen im Naturgarten. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Die abgeernteten Gemüsebeete freuen sich genauso über eine dicke Mulchschicht aus Laub wie Staudenbeete und Rosen. Wenn noch genügend übrig ist, kann das restliche Laub unter die Hecke gegeben werden. Unter der schützenden Laubschicht finden viele Nützlinge Unterschlupf. Der bekannteste Vertreter davon ist der Igel.

 

Winterschutz

Extreme Wetter– und Temperaturschwankungen, aggressive Wintersonne und negative Umwelteinflüsse machen richtigen

Winterschutz für Ihre Pflanzen immer wichtiger.

Winterschutzvlies schützt Bäume, Sträucher und Rosen vor Frost, Wind, Schneedruck und Wildverbiss.

Einfach den Pflanzentopf mit Kälteschutzfolie (1) und anschließend mit Jute (2) umwickeln. Mit einfachen Mitteln kann man den Winterschutz sogar zu dekorativen Gartenelementen gestalten (z.B. mit farbigen Zierbändern etc.).

Gräser (3) werden vor dem Winter mit Kokosgarn oder Jutebänder zusammengebunden und im Frühjahr vor dem Austrieb auf ca. 10 cm zurück geschnitten.